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HANDEL

Die Bremer Wochenmärkte

Historie
Die Bedeutung von Wochenmärkten in Deutschland hat sich im Lauf der Zeit starkgewandelt. Waren Wochenmärkte neben kleinen Einzelhandelsgeschäften noch die wichtigsten Versorgungsquellen für Lebensmittel der städtischen Bevölkerungvor dem zweiten Weltkrieg, so bewirkte der Konzentrationsprozess im Einzelhandelab den 50er Jahren einen starken Rückgang der traditionellen städtischen Wochenmärkte. Ab Mitte der 70er Jahre erlebten die Märkte eine Renaissance und sind heute essentieller Bestandteil urbanen Lebens.

Stellenwert von Wochenmärkten
Die neuerliche Renaissance der Wochenmärkte lässt sich auf verschiedenen Ursachen zurückführen: Zum einen erhielten die Kunden hier erstmals die Möglichkeit, ökologische Produkte in vergleichsweise großer Auswahl zukaufen. Zum anderen hatten Sie das Gefühl auf dem Markt frischerer Waren besserer Qualität direkt vom Erzeuger zu erhalten. Schließlich spielte der persönliche Kontakt zum Verkäufer und die typische Marktatmosphäre eine große Rolle bei der steigenden Beliebtheit von Wochenmärkten . Heute ist die traditionelle Form des Einkaufens auf dem Wochenmarkt eine nicht mehr wegzudenkende Komponente des städtischen Handels.
(Quelle: Göttinger Statistik, Amt für Statistik und Stadtforschung Nr. 07,April 2002)

Die Bremer Wochenmärkte
Bremen als Großstadt zählt, gemessen an der Einwohnerzahl zu den Städten miteiner stark ausgeprägten Wochenmarktkultur. An 35 Standorte werden wöchentlich 81, d.h. , jährlich 4.212 Marktveranstaltungen abgehalten. Im Jahre 1986 hat die Großmarkt Bremen GmbH 12 Wochenmarktstandorte von der Stadt übernommen,und das Marktwesen so ausgebaut, dass der 35. Wochenmarktstandort im Jahr 2004 an der Universität eröffnet wurde. Weitere Anfragen z.B. aus Osterholz und Arsten liegen vor.

Die Bedeutung der Wochenmärkte für die Stadtteilquartiere ist enorm. Der Wochenmarkt ist insbesondere für ältere Bürger /-innen ein Kommunikationsort, ein Ort an dem nicht nur Einkäufe erledigt wird, sondern ein Austausch mit den Nachbarn, den Marktleuten und sonstigen Personen geführt wird. Häufig stellen Marktplätze zentrale Punkte in den Stadtteilen dar, um die herum sich stationärer Einzelhandel und Dienstleistungsangebote halten, festigen oder neuetablieren. Viele Bürgerinnen und Bürger identifizieren sich mit ihrem Stadtteil über den Wochenmarkt. Das populärste Beispiel ist der Findorffmarkt. Jedoch werden auch kleinere Wochenmärkte in ihrer soziökonomischen Funktion immer erfolgreicher, wie z.B. in Borgfeld, Arbergen oder Oslebshausen.
(Quelle: Großmarkt Bremen GmbH)

Als Kontaktpartner für die Wochenmärkte aber auch für den Kajenmarkt an derWeserpromenade steht Ihnen die Großmarkt Bremen GmbH zur Verfügung.

DOKUMENT-NR. 5094

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